Tag 05: Windhoek
Der Plan ist, im Supermarkt alles zu besorgen, was wir für eine zweiwöchige Tour ab Sonntag so brauchen. Und den Rest des Tages ein paar kleine Reparaturen zu machen.
Wird nix. Die Fehlermeldung poppt wieder auf. U-Turn zu Toyota. Identisches Ergebnis im Diagnosesystem. Gut 200 km fahren, damit die DPF-Regerneration startet – was immerhin funktioniert und Becky fährt sich einwandfrei.
Wir zerbrechen uns den Kopf. Wasser könnte eine Rolle spielen bei dem diagnostizierten Kurzschluss zur Batterie. Wir wähnen uns schon auf einer erfolgversprechenden Spur. Dann aber stellen wir den Wagen testweise einmal aus und die Meldung ist rund 2 km später wieder da. Leider, leider. Also wieder zu Toyota. Wir bestellen einen neuen Sensor, der Mittwoch kommen soll. Offen bleibt, welche Distanzen wir mit dem Auto trotz Fehler fahren können. Bricato meint, kein Problem, das Dashboard einiger Autos hier sähe aus wie ein Weihnachsbaum. Offroad Motorhome sagt, lieber nicht, es könnte sein, dass die DPF-Regeneration dann nicht mehr anspringt und der Filter perspektivisch krepiert.
Läuft nicht rund, könnte man sagen …
Gut, dass wir unseren Aufenthalt beim Urban Camp verlängern können – es gibt schlechtere Plätze um die Zeit tot zu schlagen.
Ach ja, wir vermessen unser Auto schon einmal für eine mögliche Verschiffung.
Zu unserer Abendrunde mit Manuela und Gerhard kommt noch Michael hinzu, ein israelischer Motorradfahrer, der einige Zeit in der DRC gearbeitet hat.