Tag 163: Maroela Satellite Camp – Satara Main Camp
Der Tag beginnt mit Hyäne und Giraffe zum Frühstück :-).
Und dann: Wieder „On Pad“! Heute ist Katzentag!
Wir hören von vier Löwen und finden sie auch. Nicht zu übersehen die rasenden Safari-Wägelchen und dann der Pulk von Autos.
Gestern sprach jemand über den Kruger als „Nature in the north. A zoo in the middle. A circus in the south.“ Wir nähern uns dem Zirkus.
Trotzdem: Die Löwen sind beeindrucken. Vier ausgewachsene Männchen. Und dann erscheint wie im Film eine Büffelherde. Die Löwen gehen in Hab-Acht-Stellung, die Büffel wittern und entschließen sich dann doch, ans Wasser zu gehen. Ein Löwe wagt sich aus der Deckung. Die gesamte Büffelherde schreckt zurück. Formiert sich neu und geht zum Angriff über. Die Löwen ziehen sich zurück, harren der Dinge geschützt hinter Baumstämmen.
Wie die Geschichte ausgeht wissen wir nicht, wir befreien uns irgendwann aus dem Autopulk.
Im Spektakel untergegangen ist eine ganze Herde zauberhafter Sable-Antilopen auf der anderen Seite des Sees.
Wir machen Mittagspause bei der Muzandzeni Picnic Site und fahren dann weiter nach Satara zum Einchecken. Leider ist für morgen ausgebucht, so dass wir Pretoriuskop (liegt nicht so optimal für uns) nicht tauschen können. Was soll’s. So großartig ist der Platz hier auch nicht. Eben eines der riesigen Main Camps.
Dafür kriegen wir heute noch eine weitere Nacht am Ausgang Crocodile Bridge gebucht, so dass wir entspannt weiter nach Eswantini fahren können.
Gegen 15:00 werfen wir einen Blick auf die sogenannte „Sightings Map“ und begeben uns auf Leoparden-Suche.
Mit Leoparden hatten wir bislang wenig Glück. Zwei Sekunden in der Etosha (Namibia). Ein Bild auf der Nachtkamera 15 Minuten, nachdem wir ins Auto gekrabbelt sind (Ihaha/Botswana).
Aber heute: Wieder ist der Autostau nicht zu übersehen, aber im Nachrückverfahren haben wir irgendwann Sicht auf den Leoparden in einem Flussbett. Nicht gerade perfekt, aber immerhin! Ist ja schon mal ein Anfang -)
Heute Abend Pizza sowie Kaffee und Brote für morgen vorbereiten, denn uns erwartet ein langer Tag.