Tag 36: Marrow Bushcamp (nahe Kongola) – Mudumu NP

 

Zuerst geht es nach Kongola – wir brauchen Cash und Brot.

Dann steht der Mudumu Nationalpark auf dem Programm (100 NAM Parkfee pppn und 50 für das Auto), also rund 24 Euro). Landschaftlich wirklich schön, bringt die Fahrt viel Spaß.

Am Entrance Gate haben wir mit Theophilia abgemacht, dass wir uns ggf. bei ihr melden, wenn wir uns entschließen, im Park zu übernachten. Was an vier Stellen möglich ist. Kostenfrei, ohne jegliche Infrastruktur, inmitten der Natur und direkt am Fluß. 

Natürlich entschließen wir uns, das zu machen! 

Campsite #1 ist zu dicht am Ranger-Standort und ausserdem liegt eine tote Antilope im Weg.

Platz #2 ist sehr schattig und klein, Platz #3 von einem Südafrikanischen Paar belegt mit Trailer und allem drum und dran. Und das, obwohl Theophilia meinte, alle Plätze wären frei.

Unser Platz ist also #4, toll gelegen, groß und mit gutem Blick. Wir bleiben den Nachmittag einfach hier und beobachten die Hippos im Fluss.

Abends sind wir uns uneins, ob wir unter einem Pavian-Schlafbaum stehen bleiben oder die Mühsal auf uns nehmen, in der Dunkelheit nochmal umzuparken. Brigitte will nicht direkt unter Pavianen schlafen. Wir haben so unterschiedliche Erfahrung mit den Viechern und die Schreie sind so unangenehmen – also parken wir nochmal um.

In der Nacht hören wir nicht nur die schlecht träumenden Affen sondern auch, eher in der Ferne, einen oder mehrere Löwen brüllen. Und immer wieder wecken uns die Hippos.