Tag 36: Þingeyri – Tálknafjörður
Wir frühstücken in der Sonne. Wow!
Bei ausgezeichneter Sicht nehmen wir nochmals den Pass nach Süden. Und weiter geht’s zum Dynjandifoss. Schon beeindruckend, welche Wassermengen da breit gefächert hinabstürzen.
Beeindruckend sind auch die Mengen an Reisebussen und Touristen, die sich hier sammeln – die letzten Tage waren wir ja eher in etwas ruhigeren Ecken der Westfjorde.
Nur wenig weiter Richtung Bildudalur gibt es eine heiße Quelle mit zwei Becken am Straßenrand (Reykjarfjarðalaug) – nutzen wir gerne für eine kurze Pause.
Wir nehmen noch die Nordküste der Halbinsel von Bildudalur mit – eindrucksvoll und mit guter Sicht auf die F622, die wir vorgestern gefahren sind. Spannend von hier zu sehen, wie die Piste am Berg verläuft. U-Turn ist beim Haus des Künstlers Samûel Jónsson. Ein ulkiges Ensemble.
Zurück in Bildudalur ein später Kaffee mit Waffeln im Museum, das sich den Seeungeheuern widmet!
Weil der Camping eher ein Parkplatz ist und sehr ungeschützt an der Straßenkreuzung liegt, fahren wir weiter nach Tálknafjörður. Im Ort gibt es einen Kiosk mit frischen Fischprodukten. Bezahlt wird auf Vertrauensbasis. Wir erstehen für heute Abend total leckere Fischsuppe, die vor kurzem abgefüllt wurde (noch warm) und frisches Brot.
Der Camping ist nicht zu vergleichen mit Þingeyri, aber alles nötige ist da (Schwimmbad, Duschen, Toiletten, bei Bedarf eine schlichte Kochgelegenheit), es regnet nicht und somit ist das gut hier für ein oder zwei Nächte.