Tag 10: Egilstaðir – Vopnafjöður
Von Egilstaðir soll es heute nach nach Vopnafjöður gehen.
Auf der Strecke ein kleiner Abstecher zum Rjúkandafoss, der tosend 139 m in die Tiefe rauscht.
Und dann ein Stop im Stuðlagil Canyon mit seinen wunderbaren Basaltsäulen. Eine Völkerwanderung. Unsere erste Begegnung mit dem Massentourismus entlang der sogenannten Ringstraße. Wenn schon im Juni so viele Menschen unterwegs sind, wie soll das erst im Juli oder August werden? Boah …
Trotzdem, es lohnt sich, der kleine Pfad zu einigen Aussichtsplattformen ist nett angelegt, die Steinformationen sind schön anzuschauen.
Unglaublich schön ist dann auch der weitere Verlauf der Strecke über das Hochplateau Fljótsdalshérað.
Etwas südlich von Vopnafjöður (an der 920 / parallel zur 85) liegt ein netter Camping, trotzdem fahren wir erst einmal weiter in den Ort. Der kommunale Camping dort kann nicht mithalten, der Blick auf die Fischverarbeitungsanlagen ist nicht der schönste, das kleine Cafe im Kulturhaus gibt es nicht mehr.
Wir schauen uns also nur die Ausstellung zur Emmigrationsgeschichte zwischen den Kriegen an: 15.000 bis 25.000 Menschen haben damals Island verlassen, rund ein Viertel der Bevölkerung. Über die Färöer und Schottland ging es für die meisten nach Kanada, wo ihnen – wenn wir es richtig verstanden haben – Land angeboten worden war.
Zurück zu unserem kleinen Camping im Tal – gute Wahl. Erla ist nett und hält alles gut in Schuss. Wir haben Sonne, es ist fast lau und im Windschatten läßt sich einigermaßen gut kochen. Es wird wohl die Reise der Eintöpfe :-)