Tag 41: Mývatn
Was für ein Tag. So viele tolle Eindrücke.
Wanderung auf dem Kraterrand des Hverfjall. 452 m hoch und 1040 m im Durchmesser. Ein ziemliches Kaliber. Tolle Blicke in den Krater und rundum in die weite Landschaft.
Noch eine Wanderung –im Lavafeld von Dimmuborgir. Der Kirchenrundweg ist eher ein gemächlicher Spaziergang. Geeignet auch für all die Touristen, die mit Bussen hergefahren werden und nicht gut zu Fuß sind. Die Lavanadeln und Schlote sind beeindruckend, aber auch ganz schön zugewachsen. Die Natur hatte ja schon viel Zeit, das Lavafeld zu begrünen.
Die Halbinsel Hilð am See ist der völlige Kontrast zur umgebenden Landschaft. Grün, waldig, blumig.
Wir machen noch einen Stopp bei der Höhle von Grjótagià mit dem kleinen, klaren, blauen, warmen See. Auch das ein „Game of Thrones” Foto Point. Da wir die Serie nicht gesehen haben, können wir es aber nicht zuordnen.
Vorbei geht’s an rauchenden Schloten (bis 200 Grad heißer Wasserdampf / Testbohrungen für ein Kraftwerk) bis zum nächsten Stopp Hverir. Es blubbert, zischt, stinkt. Erinnert uns ein wenig an Neuseeland. Und bringt Spaß!
Krafla fehlt uns nun noch. Hier wurde das Kraftwerk dann gebaut. Ein Stück weiter liegt das beeindruckendes Lavafeld des noch aktiven Vulkans Leirhnjúkur, dessen Kern heute nur ein harmlos wirkendes Schlammloch ist. Die Erdkruste ist hier wohl vergleichsweise dünn, der Boden an einigen Stellen warm. Die kleine Wanderung ist die letzte für heute, lohnt aber unbedingt!
Das Myvatn Nature Bath ist dann die letzte Station. Eine gute Stunde Entspannung in der blauen, warmen Brühe.