Tag 31: Ísafjörður – Bolungarvík
Gutes Wetter. Auf zu einer Wanderung zum Valagil, einem schönen Wasserfall, den wir auf der Fahrt nach Isafjördur gesehen haben. Dann geht es gut markiert weiter ins Tal hinein – wir zählen insgesamt acht Wasserfälle und wandern etwa zweieinhalb Stunden und rund sieben einhalb Kilometer – sehr schön!
Überholt werden wir zwischendurch von ein paar rasenden Asiaten. Selfie-Session am Valagil und zurück. Vielleicht müssen sie pünktlich wieder auf ihrem Kreuzfarhtschiff sein?
Wir fahren im Zickzack durch die Gegend: Zurück durch Isafjördur und nochmals weiter nach Bolungarvik, hinauf auf den Bolafjall-Aussichtspunkt (638 m). Die riesige Radarstation von 1992, die geröllige Landschaft, der restliche Schnee – echt spacig das Ganze. Und heute wolkenfrei mit tollem Rundum-Blick.
Beim runterfahren lockt ein Abzweig gen Küste in ein weiteres schönes Tal. Ah, hier ist also der Wellen-Surfer-Strand. Lauschiger Platz. Und die Camping-Bude bietet Windschutz zum Kaffee kochen.
Wäre das Wetter stabil oder hätten wir einen LKW, dann würden wir über Nacht hier bleiben. Haben wir beides nicht. Und da es heute Nacht schütten soll und der Wind mal wieder zunehmen soll, fahren wir also zurück nach Bolungarvik auf den Camping. Gemeinschaftsraum, Kochgelegenheit, Waschmaschine und Trockner und das Ganze im Verbund mit dem Schwimmbad.
Ach ja, vorher fahren wir noch ein kleines Stück an der alten Küstenstraße zum Leuchtturm, vorbei an einem kleinen Museumsdorf. Die Straße um den Berg wird leider nicht mehr unterhalten, seit es den Tunnel gibt.
Und btw: Aus den Krimis von Satu Römö wußten wir von dem Surfer-Strand. Und wir haben darin auch erfahren, dass es die Sonne in den Wintermonaten nicht über die Bergkämme von Isafjördur schafft. So lange im Dunkeln bzw. Dämmerlicht zu leben würde uns ziemlich schwer fallen!