Tag 23: Stykkishólmur – Búðardalur

 

Spontan besteigen wir den Drápuhliðarfjall. Der Berg ist uns schon die letzten Tage aufgefallen wegen seiner schönen Gesteinsfarben. Und in der Tat stiefeln und rutschen wir durch großartiges Lavageröll. 

Anfangs ist der Weg gut markiert, je weiter wir in die Höhe kommen, desto schwieriger wird es aber, einen Pfad zu finden. Für den Abstieg müssen wir improvisieren und leider trampeln wir dabei auch Flechten, Moose und Blaubeeren nieder. Verrückt, wie tief man in die Moose einsinkt. Vor allem, weil man nicht weiß, was sich darunter verbirgt.

Nach drei Stunden haben wir etwa 6 km und lächerliche 430 Höhenmeter hinter uns gebracht – kam uns mehr vor. Hat Spaß gebracht.

Der Camping von Buðardalur (246 Einwohner) ist gut. Größer von der Fläche als Gedacht, ein vergleichsweise neues Sanitärhaus (3 WC, 2 Duschen, heute 30-40 belegte Plätze …). Eine kleine Küche ist nützlich bei dem aufkommenden Wind und da die Waschmaschine frei und zudem ein Trockner da ist, nutzen wir die Gelegenheit. Denn wir kommen ja aus den immer gleichen Kleidungsstücken kaum raus :-)

Btw: Wir haben Glück mit dem Wetter. Wenig Wind, bewölkt bis sonnig, fast mal mild zu nennen.