Tag 26: Reykhólar – Hveravik Campsite

 

Wir kriegen es ganz gut hin vor dem Regen zu frühstücken und zusammen zu packen. Dann geht es über die Berge weiter gen Norden. 

An der Gedenkstele Þorskafjardar-Þing erfahren wir, dass tatsächlich im 16. Jahrhundert hier auch deutsche Kaufleute ansässig waren, bevor die Dänen Island kolonialisierten. 

Die F608 ist gut zu fahren, die Landschaft auf der Hochebene schön. Kurz bevor wir wieder auf die Hauptstrasse kommen, gibt es noch einen Abzweig nach Nordwesten (Kirkjuból), der uns aber irgendwann zu steinig wird. Es ist offensichtlich, dass der Weg wenig genutzt und nicht unterhalten wird. Wir drehen um und sind bald auf der Straße nach Holmavik. Der Camping ginge, das Schwimmbad ist ok, die Einkaufsmöglichkeiten gehen so. Wir besorgen ein paar Sachen, tanken und waschen das Auto und beschließen, weiter zu fahren. 

Auf dem Weg nach Dransgnes bietet sich ein Camping in Hveravik an. Super Aufenthaltsraum mit perfekt ausgestatteter Küche. Wow. Kostet dann auch 42 Euro. Aber: Wir haben es gut abgepaßt. Es fängt an zu schütten und wir sitzen mit Krimis und Reiseführer im Warmen.

Wir parken uns neben Jeff und Susi aus den USA und plaudern nach dem kochen abends noch länger mit Ruth und Heiko aus Hamburg. Der Platz ist gut gefüllt und alle sind super glücklich über den tollen Gemeinschaftsraum – denn das Wetter bleibt unschön und frisch.