Tag 18: Húsavik – Lambeyri Campsite

 

Der Camping von Husavik war heute Nacht ziemlich voll, überall hat sich nächtens noch ein Wägelchen dazwischen gequetscht. Man erahnt die Probleme des Overtourism, von dem wir zugegebener Maßen ein Teil sind. Die Anzahl an Toiletten und Duschen hält dem Ansturm nicht Stand.

Unsere Schlechtwetter-Vermeidungsstrategie führt uns weiter gen Westen, heute erstmal an Akureyri vorbei in den Süden von Sauðarkrokur bzw. Vermanhilð. Hier war Wolle schon mal und der Camping ist nett. Hat zwar keinen „Blick”, aber Gemeinschaftsküchen, einen kleinen heißen Pool und einen Trockner :-) Läßt sich gut aushalten so und wir kochen in Ruhe.

Eine sehr schöne Straße von hier über die Berge ist zwar inzwischen offen, aber wir werden uns nach Sichtung der Wetterkarten und auf Empfehlung von Guðmundur morgen eher Richtung Westen und Snafellsnes aufmachen. In den Bergen könnte es nochmal Schnee geben und es ist dort oben doch noch lausig kalt.

Stop over in einem kleinen Museumsdorf: Laufas wird schon um etwa 900 erwähnt und war von 1047 bis 1938 Sitz eines Pfarrers. Der Torfhof wurde später erst errichtet, scheint aber eine wohlhabende Farm gewesen zu sein. Spannend. Der Abstecher lohnt unbedingt.

U.a. haben wir gelernt, dass man Eiderdauen aus den Nestern sammelt, nachdem die Küken flügge geworden sind und es etwa den Flaum von 60 Nestern für ein Kilo Daunen braucht.

Und: Heute ist Isländischer Nationalfeiertag.