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Tag 02: Charleville Mézieres – Châteauroux

 

Sonntag Morgen rechtzeitig zum Kirchengeläut stehen wir vor der Kathedrale in Reims. Die Sonne scheint. Die Atmosphäre ist angenehm, es gab zumindest hier gestern keine Schäden durch radikale Demonstranten und der Laden für den (inzwischen obligatorischen) Degustations-Karton Champagner hat geöffnet. Was will man mehr.

Da unsere Bekannten aus Togo eben dort sind und nicht in Clermont-Ferrand ändern wir unsere ursprüngliche Route und es geht direkt weiter nach Chateauroux. Am Vormittag durch weite landwirtschaftliche Ebenen und sanfte Hügel, den Nachmittag durch lichte Wälder.

Nochmals ein ziemlicher „Ritt“, aber bei dem eher schlechten Wetter bietet sich das an.

Was wir übersehen haben: Sonntag Abend haben kaum Restaurants geöffnet. Bei unserem Spaziergang durch den Ort entdecken wir nur ein paar Pizza-Trucks und einen Automatenshop mit Kleinigkeiten, die man sich dort ggf. auch gleich in die Mikrowelle schieben könnte. Das ist nicht gerade das, wonach uns der Sinn steht.

Und so landen wir im La Guinguette de Belle-Isle direkt neben unserem Camping La Rochât. Lokalkolorit und Burger: Es wird zur Quetschkommode getanzt, und das ziemlich begeistert und ausdauernd.