2014/09/30

Dienstag: Arkoúdi - Stemnítsa

Arkoúdi - Pírgos - Olympia - Dimistána - Stemnítsa

Morgens an einer Strandbar gefrühstückt (und somit doch wieder 45 € die Nacht bezahlt) und ein Kärtchen des Hotels Soulis abgegriffen (aktuell 60 Euro sagt uns Elisabeth, die britische Begleiterin des Deutschen, der uns abends angesprochen hatte).

Auf dem Weg bei einer Apotheke gehalten, die Stiche nerven nachts total! Der Apotheker holt die Ärztin von nebenan, die holt ihre englischsprechende Assistentin - wo ich denn gewesen sei ...  Ich soll mit rüber zur offiziellen Sprechstunde, an allen vorbei, es begutachten dann vier Menschen diese roten Pusteln. Ich vermute inzwischen, dass ich mir die Stiche von in den den ollen Tüchern lebendem Getier in den Klöstern geholt habe. Antibiotika will ich nicht, aber die Cortisonsalbe bringt deutlich Linderung. Wolle bedankt sich auf englisch für die Geduld der Wartenden und bekommt von der Assistentin ein entzückendes Lächeln und die Antwort "Wir sind Griechen".

Olympia: gut ist der Tipp, erst ins Museum zu gehen und dann über das Gelände, man kann sich einiges dann tatsächlich besser vorstellen. 

Hübsche Orte in den Bergen, die Häuser aus dem grauen Stein der Felsen. Es gibt immer wieder auf diesen Fahrten zwei Gerüche, einen sehr süssen Blütengeruch und einen fast scharfen, würzigen, der an ganz frühe Reisen nach Griechenland und Italien erinnert, wenn man in der Mittagshitze mit dem Rucksack durch die Gegend stapfte.

Nach etwas Suchen (die geplante kleine Pension in Karítena ist belegt) ein Guesthouse in Stemnítsa genommen, sehr nette ältere Leute. Wolle fragte einen Menschen am Kiosk, der verwies per Fingerzeig aufs Cafe, im Cafe einer der Dauersitzer per Fingerzeig auf eine ältere Dame, diese führt Wolle zur ihrer Tochter. Die spricht sehr gutes Englisch und ist ausgesprochen hilfsbereit - sie könnte Tourismusmanagerin des Ortes werden!

Auf der Fahrt abends auf der Strasse zwei Tellergroße Schildkröten gesehen!

Nach dem Abendessen im Cafe noch einen Absacker und zwei hausgemachte leckere Süßigkeiten zu uns genommen. Noch mit einem deutschen Reisenden geplaudert, der schon viel rumgekommen zu sein scheint und es oft vorzieht, einfach im Auto zu schlafen.