Freitag, den 25.03.

Wir haben recht gut geschlafen. Der Wecker klingelt um 6.30 Uhr, da es ab 7.00 Uhr Frühstück gibt. Auch das Frühstück ist akzeptabel. Wir sind die einzigen Langnasen weit und breit. Direkt nach dem Frühstück machen wir uns zu einem überraschend schweißtreibenden Aufstieg zum "Giant Tree" 神木 Shénmù, einer rund 2800 Jahre alten Zypresse auf.

Ein zweiter Spaziergang nach dem Packen unser Sachen führt uns zur Bambusanzucht bzw. Artenerahlt. Das Areal ist kleiner als wir dachten. Es ist die ganze Zeit neblig, diesig, zum Schluß sogar nieselig. Aber irgendwie athmosphärisch aus toll. Gegen 11.00 Uhr fahren wir los Richtung 水里 Shuǐlǐ, 埔里 Bùlǐ, 仁愛 Rénài, 霧社 Wùshè über den Pass (3275m) am 合歡山 Héhuānshān (Berg) nach 天祥 Tiānxiáng.

Es bleibt den Tag über gemischtes Wetter, aber trotzdem bringt es Spaß, die Strecke nach letztem Jahr noch einmal aus der anderen Richtung zu befahren. Pause in 霧社 Wùshè (Suppe + Telefonkarte aufgeladen!). Am Paß ist es kalt aber die Wolcen reißen etwas auf. Beim Runterfahren dichter Nebel. Das Hotel macht wieder einen sehr guten Eindruck. Wolle hat Internet und muss leider etwas arbeiten. Was wir über Japan hören zeigt, dass die Katastrophe noch nicht vorbei ist.

Ach ja:

- den ganzen Tag Erdbeeren gegessen
- die erste Motorradtruppe getroffen
- nochmals die Riesenzypresse angeschaut, die wir auch letztes Jahr fotografiert haben
- Kirschen und Mandeln blühen teilweise
- es gibt viele Orchideen und auch Früchte, von denen wir nicht wissen, was es ist
- morgens hat uns eine ganze Taxi-Gruppe fotografiert
- ein Mensch ist an einer roten Ampel einem Polizeiauto hinten reingefahren
- Brigitte ist am Nachmittag gefahren
- im Hotel insgesamt stolze 6100 NTD gezahlt, circa 150 Euro inklusive Abendessen und Frühstück.

  • Vogelgezwitscher