Sonntag, den 27.03.

Wir schlafen recht lang und frühstücken gegen 9.00 Uhr recht gut. Wir suchen als erstes ein altes Eingeborenenhaus, laden auf einem Friedhof, machen einen Umweg, finden es dann und es erweist sich als recht runtergekommener doch irgendwie private Behausung. Fahren dann zur alten Zuckerfabrik, entdecken eine nette, auf japanisch getrimmte Übernachtungsalternative für nächste Mal (die renovierten alten Arbeiterwohnungen der Fabrik), trinken einen Kaffee, entdecken den Genuß von mit Grüntee aromatisierten Kürbiskernen, sehen Kaffeeblüten, einige fette Karpfen im Teich (die Katharina wie viele andere füttert). Wir essen Eis (Katharina zu viel!), fotografieren einen Ochsen, besuchen das Museum der Zuckerfabrik und vertrödeln so unsere Zeit. Fahren nach Ruisui weiter, essen dort zu Mittag (Katharina ist vom Eis schlecht) und machen uns dann mit Stopp im Rafting-Center auf zur Querung an die Küste. Die Landschaft hat schon fast etwas von Urwald - leider fehlen die Blicke auf den Fluß. An der Küste machen wir einen kleinen Abstecher nach Norden (石梯坪 Shítīpíng, schöner Hafen, tolle Brandung), dann fahren wir weiter nach Süden. Finden ein Hotel in Changyuan (千禧山莊Qiān xǐ shānzhuāngMillenniumResort), unweit der Höhlen der 8 Unsterblichen. Zum Abendessen fahren wir wieder nach Norden nach 石梯港 Shítīgǎng und essen dort im 昕陽海鮮餐廳 Xīn yáng hǎixiān cāntīng (XinYangSeafoodRestaurant). Tolles Essen, aber nicht ganz billig, wegen des von uns gewählten Fisches. Fisch gegessen, als Suppe, gedünstet, Sashimi ...

Wir haben nun den Wendekreis des Krebses überquert und sind in den Tropen! Leider merkt man davon nichts. Es ist nach wie vor kalt und heute hat es leider auch fast den ganzen Tag geregnet.