22.01.2010, Freitag

Wir  verzichten auf das extra zu bezahlende Frühstück - es ist zu früh. Wir lassen uns mit dem Taxi zum Flughafen fahren, Wolle muss dort noch einen Internetzugang finden und ein wenig arbeiten. Brigitte hustet und ist verschnupft. Es regnet. Naja, die Reise neigt sich nun doch dem Ende zu und bisher hatten wir ja auch super Glück.

Wir kommen pünktlich in Hongkong um 12:00 Uhr mittags an (Hong Kong International Airport, 香港國際機場) an und werden wie versprochen von Martins Fahrer abgeholt. Ach ja, hier ist ja Linksverkehr. Wir fahren zu Martin ins Büro. Das Jardine House 怡和大廈, in dem die BASF untergebracht ist, hat ganz viele kleine runde Fenster, im Volksmund trägt es darum den Spitznamen "Haus der 1000 Arschlöcher". Martins Büro ist im 45. Stock und bietet eine eindrucksvolle Aussicht. Wir fahren gemeinsam hoch Richtung Peak, wo Martin mit seiner Familie bislang gewohnt hat - in knapp zwei Wochen wird er in ein kleineres Serviceappartment umziehen. Was ein Glück, dass wir diese Wohnung noch mitbekommen, es bietet sich ein sagenhafter Blick in alle Richtungen. Nach dem Mittagessen fährt Martin wieder ins Büro und wir verbummeln den Nachmittag in der Stadt, fahren mit der alten doppelstöckigen Tram, treiben uns durch die Geschäftsstraßen und erfreuen uns an der Stadt. Hongkong hat wieder eine ganz andere Atmosphäre als Peking, Shanghai oder Taipei. Man merkt der Stadt an, dass sie historisch gewachsen ist, ein wenig erinnert die Stimmung an Hamburg, auch wenn die Bebauung nicht zu vergleichen ist.

Abends führt uns Martin zu einem gemeinsamen sensationelles Fischessen. Man sucht an einem Marktstand aus, was man essen möchte. Dann wird der Fisch in ein Lokal eigener Wahl gebracht und dort wird man gefragt, wie man die Sachen zubereitet haben möchte.