Freitag, 13.09.2013

 

Morgens wachen wir noch vor dem Wecker auf, 7:30 Uhr. Wir müssen unser Zimmer zeitig räumen, bis um 10:00 Uhr. Wir packen unsere Sachen und gehen im Hostel frühstücken. Etwas zu essen und Joghurt haben wir uns in der Bäckerei nebenan besorgt. Dann fahren wir die Mopeds vor die Wohnung und packen sie.

Alessandro, der eine Teil des italienischen Pärchens kommt auch mit seinem Moped. Auch sie wollen heute weiterfahren.

Unsere Vermieterin Hana verabschiedet uns herzlich aber komplett unverständlich und die Hostel-Chefin Kimeta gibt uns noch einen Hostel-Tipp für Mostar mit auf den Weg. Wir fahren also los Richtung Mostar mit einem kleinen Abstecher ‪in Jablanica, zu einer im 2. Weltkrieg zerstörten Eisenbahnbrücke‬.

Mostar ist wirklich sehr schön und eindrucksvoll, aber auch komplett touristisch überlaufen. Und das spürt man am gesamten Angebot. Für die sicheren Motorradparkplätze bezahlen wir 10 Euro und das Mittagessen ist das schlechteste, das wir über die gesamte Zeit hatten.

Ein plötzlich einsetzender Regen läßt uns zu den Motorrädern und den zurückgelassenen Klamotten zurückkehren. Während wir in dem Cafe, vor dem unsere Mopeds abgestellt sind, noch einen Espresso und Cappucino trinken, braut sich schon eine gewaltige neue Gewitterfront zusammen. Wir beschliessen, daß wir auf dem schnellsten Weg Land gewinnen. Dieser Weg führt zunächst nach Süden und dann auf die Autobahn Richtung Split. Wir haben mal wieder riesiges Glück und bekommen nur ein paar Tropfen ab. Unser Ziel für heute lautet Trogir, das etwas nördlich von Split liegt.

Wir erreichen es kurz vor sieben Uhr und fragen bei einem Kiosk/einer Information nach einen Zimmer für die Nacht. Das zuerst angebotene Zimmer mit einem schmalen Doppelbett lehne ich ab. So kommen wir zu einem 3-Zimmer-Appartement mit einem Zimmer mit Kinderetagenbett für meinen Mitfahrer, da er der jüngere von uns beiden ist (wie er bemerkt) und dem Zimmer mit Doppelbett für mich. Wieder einmal haben wir eine total nette Vermieterin (Ivana) und das Appartment entspricht auf jeden Fall einem hohen Standard und auch WIFI und Fernseher sind vorhanden.

Nach der obligatorischen Dusche machen wir uns auf in die Altstadt und sind von dieser vollauf begeistert.

Die Altstadt von Trogir liegt auf einer kleinen Insel und ist ganz aus Marmor gebaut und die Gassen sind völlig ineinander verschachtelt. In vielen Innenhöfen gibt es gemütliche Restaurants und Bars und am Freitag brummt natürlich das Leben in den Gassen, wobei uns auffällt, daß viele einheimische junge Leute unterwegs sind.

Wir gehen lecker zu Abend essen. Heute gibt es die leckeren frittierten kleinen Fischchen! Super, das hatte noch gefehlt!

Nach dem Essen streifen wir noch ein wenig umher und lassen uns von diesem Städtchen verzaubern. Wir schauen uns die großen Luxusyachten an, die an der Kaimauer dümpeln und setzen uns bei Life-Musik noch eine ganze Weile in eine Bar.